Tausche Bulette gegen Bulgur

Das Zentrum für ehrenamtliches Bürger-Engagement plant mit Unterstützung der ev. Kirchengemeinde ein Projekt für eine bessere Integration der Flüchtlinge in der Region.

Wir wollen die Flüchtlinge willkommen heißen und pro-aktiv Vorbehalte und Ängste auf beiden Seiten abbauen. Damit wollen wir einen Beitrag zu einem besseren Miteinander leisten und hoffen, dass die Idee und das Konzept dahinter in weiteren Regionen Schule macht.

“Tasche Bulette gegen Bulgur” soll zu einem gemeinsamen Kochen und Essen mit Flüchtlingen einladen. Das verbindet, öffnet die Beteiligten für einen kommunikativen Austausch untereinander und schafft die Basis für gegenseitiges Verständnis. Und es gibt uns die Chance, dass aus Fremden Freunde werden.

Das Konzept hinter dieser Idee basiert auf einem Austausch von Rezepten auf Augenhöhe. Damit hat jeder die Chance sich gleichberechtigt einzubringen. Die meisten Hilfsangebote sehen notgedrungen eine klar definierte Geber- und Nehmer-Rolle vor. Unser Konzept erlaubt eine echte Win-Win-Situation. Damit  stärken  wir als Gastgeber in unserem Land das Selbstgefühl derer, die aus der Not der Kriege und Unruhen ihre Heimat verlassen mussten, um eine Flucht mit einem Neuanfang in einem fremden Land zu riskieren. Auf der Flucht konnten sie nicht viel mitnehmen, das sie hier einbringen könnten – aber die Rezepte, die oft über Generationen überliefert wurden, die sind im Kopf – und das ist das Tauschobjekt. Das Konzept unterstreicht gegenseitige Achtung und die ist die Basis unseres Verständnisses von Gastfreundschaft.

Zu diesem Projekt gibt es einen Blog mit vielen weiteren Informationen: www.Tausche-Bulette-gegen-Bulgur.de

Phase I dieses Projekts wurde im Frühsommer 2016 abgeschlossen!